Grafinger Dreifach-Triumph in München

Das Internationale Münchner Meeting »Munich Open« brachte bei acht ausgetragenen Konkurrenzen vier deutsche Siege. Gleich dreimal siegten Shorttracker des EC Klostersee Grafing: Bei den »Großen« (Senior+Junior A/B) setzten sich im Mehrkampf Monika Heller und Florian Feichtner durch. Die Grafinger Troika komplettierte Johann Kaiser bei den jüngsten Buben. Luca Löffler (Oberstdorf) sorgte bei den Novizen für den vierten bayerischen Erfolg.

Italienische Sieg gab es bei den C-Junioren, wo sich Nicole Botter-Gomez aus Bozen sowie Mattia Antonioli aus Bormio durchsetzten. Bei den C-Juniorinnen gewann Kristýna Sulcová aus Benátky nad Jizerou (Tschechien), wo auch Kateřina Novotná herstammt, bei den jüngsten Läuferinnen holte Giorgia Bresciani (Bormio/ITA) den Pokal. Deutsche Plätze auf dem Siegerpodest gelangen noch den Grafinger Kroner-Geschwistern Maximilian (2.) und Lara (3.) und der Dresdnerin Elisabeth Witt (3.)

Die Münchner Gastgeber gingen zwar leer aus, freuten sich auf dem schnellen Münchner Eis aber über zahlreiche Bestzeiten − aber nicht nur sie. Zudem bekamen die Ausrichter vom SLIC Lob für die gute Organisation. Anders als bei den Leistungsgruppen in der Deutschlandpokal-Serie entscheiden sie sich, streng nach Altersklassen einzuteilen. Beides hat Vor- und Nachteile − so ist es gut, dass es für jeden Modus attraktive Angebote gibt.

Monika Hellers Drei-Strecken-Sieg ist insofern bemerkenswert, da sie es mit der im Starclass-Europacup führenden Frederica Tombolato (Italien) zu tun hatte. Ein Kuriosum hab es im 1000-m-Endlauf der großen Junioren: Von vier Startern blieb nur einer in der Wertung gegenüber einer gelben Karte und zwei Penaltys. »Das waren drei verschiedene Regelverstöße zu verschiedenen Zeitpunkten des Rennens«, sagt dazu SLIC-Präsident Martin Ludwig, »die gelbe Karte war insofern gerechtfertigt, da die Behinderung durch den Italiener Giordano unter Inkaufnahme einer Verletzung erfolgte. Zum Glück ist das aber nicht eingetreten. Ansonsten lief hier alles entspannt ab.«

Insgesamt waren in München mehr als 130 Shorttracker aus Deutschland, Italien, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Australien am Start.

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