Shorttrack-Nachrichten in Kürze: Dordrecht war für Robert Becker versöhnlicher Saison-Abschluss +++ Etliche junge Bayern in Trient am Start +++ American Cup macht in Champaign Station, einem Meilenstein der Shorttrack-Geschichte
»Becks«: Einige der besten Läufe der Saison
Da die deutschen Staffeln die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im März in Shanghai verfehlt haben, war der Weltcup in Dordrecht für einen Teil der Nationalmannschaft quasi der Saisonabschluss, so auch für Robert Becker. Für den Dresdner war es aber mit den Einzelplatzierungen 19 und 7 ein recht erfreulicher. »Dordrecht war ein super Wettkampf für mich und ein schöner Saisonabschluss«, meinte der 24-Jährige gegenüber Maos Heatbox.
»In den Vorrunden hatte ich so meine Probleme mit dem Eis und ging deshalb ohne hohe Erwartungen in die Hoffnungsläufe am Samstag und Sonntag. Dass ich mich dort dann über beide Strecken in den Weltcup zurücklaufe, hätte ich nie gedacht«, sagt Becker, »wie in Moskau war zwar wieder auch Glück im Spiel, aber einige Läufe, gerade in den Hoffnungsrunden, waren die besten meiner Saison. Der glückliche Halbfinaleinzug (durch Sturz der anderen) war zwar schon fast zu viel des Guten, aber dennoch bin ich glücklich mit dem 7. Platz, welcher den Rückblick auf die durchwachsene letzte Saison ein wenig schöner macht.«
Trient: Nachwuchs aus vier Ländern am Start
Im norditalienischen Trient (italienisch Trento) findet am Wochenende die Alberto-Nicolodi-Trophy statt. Für die Juniorenwettbewerbe in mehreren Altersklassen haben Shorttracker aus vier Nationen gemeldet: Italien, Ungarn, Slowakei und Deutschland (Startliste). Die gemeldeten deutschen Talente kommen ausnahmslos aus Bayern (München, Grafing,. Oberstdorf). Trient ist eine historisch interessante Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Bis zum ersten Weltkrieg gehörte die Stadt zu Österreich-Ungarn.
Champaign: Dritte Station im American Cup
Die Shorttrack-Rangliste des amerikanischen Verbands US Speedskating basiert auf der Wettkampfserie »American Cup«. Zur Serie gehören die US-Meisterschaften sowie vier weitere AC-Stationen. Gewertet werden das Finale und die zwei besten der weiteren Wettbewerbe. Nach drei von fünf Wettbewerben (zwei AC plus Meisterschaft) führen Lana Gehring und John Henry Krueger die Rangliste an.
Am Wochenende macht die Serie in Champaign, Illinois, Station. Champaign ist ein historisches Pflaster: 1976 fanden hier die ersten Weltmeisterschaften mit Startern aus sieben Ländern statt. Weltmeister wurden vor 26 Jahren Alan Rattray und Celeste Chlapaty (beide USA). der spätere Weltmeister Geaton Boucher (Kanada) war Zweiter. Aus Europa waren damals schon Großbritannien (Staffel-Weltmeister!), Frankreich und Belgien am dabei.
Abgelegt unter: D Nationalteam, Europa, Vermischte Meldungen





